WIE ALLES BEGANN
2012 war Düsseldorf nicht gerade arm an Trainingsanbietern. Seminare, Workshops, Coaching-Programme — das Angebot war groß. Trotzdem fehlte etwas. Die meisten Formate lehrten Kommunikation wie ein Lehrbuch: viel Theorie, wenig Übung, kaum Transfer in den echten Arbeitsalltag.
Julia Hartmann und Ben Dreimann, beide damals in der Unternehmensberatung tätig, hatten dasselbe Problem: Ihre Klienten verstanden die Konzepte — aber sobald sie im echten Gespräch saßen, war das Gelernte weg. Also beschlossen sie, ein anderes Format zu entwickeln. Eines, das mit echten Situationen arbeitet. Das übt, nicht erklärt.
Im Herbst 2012 fand der erste RedeWerk-Workshop statt — in einem gemieteten Besprechungsraum im Düsseldorfer Medienhafen, sechs Teilnehmer, zwei Trainer. Die Rückmeldungen waren eindeutig: Das hier funktioniert.
2012
Julia Hartmann und Ben Dreimann starten RedeWerk mit dem ersten offenen Rhetorik-Workshop im Düsseldorfer Medienhafen. Sechs Teilnehmer, sechs Stunden Training, keine einzige PowerPoint.
2014
RedeWerk bezieht eigene Trainingsräume an der Hafenstraße 8. Die Nachfrage nach Inhouse-Trainings wächst — das erste große Unternehmen aus der Pharmaindustrie bucht ein maßgeschneidertes Programm für sein Führungsteam.
2016
Einführung des RedeWerk-Abschlusszertifikats. Teilnehmer erhalten nach jedem Kurs eine dokumentierte Qualifikation — für Bewerberprofile und interne Weiterbildungsnachweise.
2019
Das Trainer-Netzwerk wächst. RedeWerk bildet jetzt auch selbst Trainer aus — nach einem eigenen Curriculum, das auf die spezifischen Anforderungen praxisnaher Kommunikationsarbeit ausgerichtet ist.
2021
Mitten in der Pandemie, mitten in einer der schwierigsten Phasen für Präsenztrainings, nimmt die 3.000ste Teilnehmerin an einem RedeWerk-Workshop teil. Hybridformate werden erprobt — und für gut befunden.
2024–heute
RedeWerk ist heute eines der gefragtesten Trainings-Institute für Kommunikation in der Region. Klein geblieben ist das Wichtigste: kein Workshop mit mehr als acht Teilnehmern. Das wird sich nicht ändern.
Kommunikation ist keine Begabung, die man entweder hat oder nicht. Sie ist eine Fertigkeit — und wie jede Fertigkeit kann man sie trainieren, verbessern, schärfen. Das glauben wir heute so fest wie 2012. Und darum machen wir weiter.
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